Wie bewegt sich die Luft und zusammen mit ihr die Energie? (Energiekreislauf)
Aus dem frischen Gras in der Box oder aus den Heuballen entweicht kalte und feuchte Luft mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 100%. Die Luft tritt in die Wärmepumpe auf der Seite des Verdampfers ein, wird auf Tautemperatur abgekühlt und scheidet Wasser aus. Danach kommt die Luft in den Kondensator, wo sie erwärmt und ihre relative Luftfeuchtigkeit bis auf 10% herabgesetzt wird, je nach Typ der Anlage. Diese Luft wird vom Ventilator abgesaugt – so wird ihre Energie erhöht (Luftdruck und Geschwindigkeit) – und wird durch den Hauptkanal unter und durch das Gras geblasen. Auf ihrem Weg durch den Heustock wird die Luft erneut feucht und kühl. Auf diese Weise ist der Kreislauf geschlossen. Der Energiekreislauf ist geschlossen. Die Energie in der feuchten Luft entweicht nicht in die Umgebung, sondern wird mit Hilfe der Wärmepumpe in Wärme umgewandelt, die für das Trocknen erforderlich ist. ![Thermo-Dynamics sistem]()
Das Trocknen mit der THERMO-DYNAMIC Wärmepumpe
Das Nachtrocknen von Heu
Das Durchblasen mit Kaltluft ist ein Nachtrocknungsverfahren. In die Boxen oder Heuballen wird Gras gebracht, welches teilweise getrocknet ist (max. 40% Feuchtigkeit). Die Folgen sind Verluste, die auf der Wiese infolge von Respiration, Erwärmung, Bröckelung und ähnliches entstehen. Das Durchblasen mit Kaltluft ist ein Verfahren, bei dem wir nur das Gebläse benötigen und so das Heu abkühlen. Bei diesem Verfahren sind wir stark vom Wetter abhängig, da Luft mit 65-100% Luftfeuchtigkeit (Regenluft) nich eingeblasen werden darf, weil so nur die Feuchtigkeit des Heustocks ansteigen würde. Ein solches System kann man mit einem Sonnendach verbessern, aber es funktioniert nur tagsüber und bei schönem Wetter. Am Schluss bringt das Sonnendach vielleicht 5% mehr an Qualität im Laufe des ganzen Jahres (im Sommer mehr als im Frühjahr). Doch dürfen wir nicht vergessen, daß die erste Mahd die beste ist und daß es umso wichtiger ist, wie sie konserviert wird. Das Durchblasen mit dem Gebläse ist also erheblich besser als die Bodentrocknung, da man so bessere Futterqualität erhält.
Heutrocknung bezw. Grünschnitt-Trocknung
Hier handelt es sich um Konservierung des Heus durch Wasserentzug (Dehydration). Das heisst, daß wir vollkommen frisches Gras einfahren können. Es ist optimal, wenn man 3 Stunden nach der Mahd mit dem Einfahren des Heus beginnt, weil in diesem Zeitabschnitt der grösste Prozentsatz der Feuchtigkeit pro Zeiteinheit verdampft und man so an Energie spart. Der Qualitätsverlust des Futters in diesem Zeitraum ist jedoch minimal (4%). Wenn das Futter endlich im Heustock ist, gibt es keine Qualitätsverluste mehr. Sie fragen sich bestimmt, warum das so ist?
- Es gibt keine Bröckelung mehr
- Es gibt kein Erwärmen mehr – (Während das Wasser verdampft, kühlt es gleichzeitig das Gras. Ähnlich wie wenn man sich auf die Hand Benzin schüttet und ein leichtes Kühlen verspürt. Diese Wärmeenergie ist dieselbe, die beim Erwärmen von frischem Gras frei wird.)
- Es gibt keine Atmung mehr (Respiration) – (Der Feuchtigkeitswert im Gras sinkt sehr schnell unter den Wert, wenn die Pflanze selber mit der Atmung aufhört.)
- Es gibt keine Auswaschung mehr – (Das gras ist nicht mehr Regen oder Tau ausgesetzt.)
Für die Trocknung benötigen wir Energie um die Luft zu erwärmen und ihr die relative Feuchtigkeit herabzusetzen. Welche Energiequelle wir aber einsetzen werden, ist unsere Wahl. THERMO-DYNAMIC Systeme führen jedoch die Energie, die zur Lufterwärmung benötigt wurde, mit Hilfe der Wärmepumpe wieder zurück. Auf diese Weise senken wir unsere Betriebskosten mindestens um zwei Drittel im Vergleich zu einer mit Heizöl betriebenen Heizanlage. Die beste Qualität des Grundfutters erreichen wir nur durch Trocknen, da man bei diesem System das Gras unmittelbar nach der Mahd einfahren kann. Jeglicher Qualitätsverlust auf der Wiese ist unersetzbar.
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